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Wir beginnen in der Westhalle. Sie könnten einen Moment stehen bleiben oder sich in eine der hinteren Bänke setzen und den Kirchenraum auf sich wirken lassen.
  Sie entdecken eine einfache, aus Langhaus, Seitenschiffen und Hochchor bestehende romanische Kirchenarchitektur. Die Kirche steht auf einem kreuzförmigen Grundriss. Hinter sich an den Wänden der Westhalle sehen Sie die bedeutendsten mittelalterlichen Wandmalereien nördlich der Alpen. Sie sind das Werk MARTIN SCHONGAUERS, der sie 1491 fertig stellte. Dem Blick zum Hochchor steht zunächst der spätgotische Sandsteinlettner im Weg.Wenn Sie durch den Mittelgang nach vorne gehen, sehen Sie rechts die Renaissance-Kanzel (1597)mit ihren kunstvollen Intarsien.Vor dem Lettner ein moderner Zelebrationsaltar aus dem Jahr 1996. Im Fuß des Altartischs steht der Silberschrein (1496) mit den Reliquien der Stadtpatrone Gervasius und Protasius.
Langhaus

Im linken Seitenschiff hat ein mittelalterlicher Künstler das Heilige Grab (1517) geschaffen. Rechterhand das Sakramentshäuschen,ebenfalls 16. Jahrhundert. Die Orgel ist ein Werk des Orgelbauers Klais in Bonn (1963). Über Stufen gelangen Sie in den Hochchor mit dem berühmten Schnitzaltar des Meisters HL. Auch das Chorgestühl mit seinen zum Teil originellen Motiven verdient Aufmerksamkeit. Unser Münster ist nach dem heiligen Stephanus benannt, dem ersten Märtyrer der Christenheit.

Das Münster St. Stephan

 

Die ältesten Teile des Münsters stammen aus
spätromanischer Zeit (12.Jh.)
Erweiterungen in der Gotik (bis 1500)
Schwere Schäden im 2. Weltkrieg.
Innenrenovierung 1990 bis 1998;

Außenrenovierung ab 2005

Zelebrationsaltar
und Lettner
Das Münster St. Stephan ist reich an kulturellen Werten. Sein wahrer Reichtum jedoch besteht darin, dass in ihm die Liturgie gefeiert wird und dass Menschen unserer Zeit auf das Wort Gottes hören. Zelebrationsaltar (Gutmann 1996)
Schnitzaltar
Seit 800 Jahren steht das Münster auf dem Vulkanberg über dem Rhein.
Es hat unzählige Kriege und Zerstörungen gesehen.
Blick durch den Lettner ins Mittelschiff
Seit mehr als einem Jahrhundert setzen sich die Mitglieder des
Münsterbauvereins Breisach e.V. dafür ein, dieses einzigartige
Silberschrein
Kunstwerk zu erhalten. Die große Aufgabe der kommenden Jahre ist die im
Frühjahr 2005 begonnene Außenrenovierung.
Moderne Fenster (Feuerstein 1967)
Fenster im Seitenschiff
Anbetungskapelle
Westhalle mit Schongauergemälde
In der Krypta (nur von außen zugänglich) hat der Breisacher Künstler
Helmut Lutz den so genannten »Dornenkranz« geschaffen als Erinnerung an
die unsäglichen Leiden der Stadt.
Krypta

Der virtuelle Rundgang befindet sich noch im Aufbau!

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