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Steinpatenschaftstafel

Für unsere Steinpaten: Die versprochene Patentafel für den 1.

Renovierungsabschnitt wird am 21. März im Münster aufgestellt. Auf ihr werden 86 Steinpaten namentlich genannt. Jeder Pate findet dort seinen nummerierten Stein. Die Skizze zeigt den renovierten Teil des Münsters.

Zusammen mit der Osterausgabe der Informationsschrift »unser Münster« erhalten die Steinpaten einen verkleinerten Plan der Tafel und das Informationsblatt »STEIN UM STEIN«.

Seit einem Jahr sanieren Steinmetze den stark geschädigten Außenchor des Breisacher Münsters St. Stephan. Im September 2005 begannen der Münsterbauverein Breisach und die Pfarrei bei den Bürgern für die Übernahme von Steinpatenschaften zu werben. Die Aktion fand in der Stadt ein erfreuliches Echo. Auf einer am Palmsonntag im Münster aufgestellten Bild- und Namenstafel können die Paten studieren, wo im Mauerwerk sich ihre Steine befinden.

Die 3 m lange Tafel zeigt Einzelheiten des 1. Renovierungsabschnitts, der sich über die Südost-Wände und -Pfeiler des spätgotischen Hochchors erstreckte. Die Steine dort wurden am Ende des 15.

Jahrhunderts eingebaut und haben in dieser langen Zeit unter Wetter, Kriegen und Umweltbelastung besonders stark gelitten. Auf Detailplänen sind alle inzwischen ersetzten Steine farbig eingezeichnet und nummeriert. Eine Namens- und Nummernliste erleichtert es den Steinpaten, ihre persönlichen Steine zu identifizieren.

Neben den Einzelpaten, Geschäften und Institutionen, die bis jetzt runde 40 000 Euro gespendet haben, spielten auch die Narrenzunft, die Stadtmusik und Gruppierungen der Pfarrei eine wichtige Rolle. Der närrische »Spaß am Münster« im Januar brachte 15 000 Euro ein, ein Batzen, für den die Narrenzunft alleine zwei Dutzend Steine erwarb.

»Ein stolzer Betrag«, freute sich Dekan Peter Klug, verwies aber auch darauf, dass alleine der erste Teil des 1. Renovierungsabschnitt 280 000 Euro verschlang. Stellvertretend für die großzügige Unterstützung der Narren durfte Zunftmeister Peter Braun eine Patenschaftsurkunde aus der Hand des Pfarrers entgegen nehmen.

Für die Außenrenovierung, die nun an der nordöstlichen Hochchorseite fortgesetzt wird, haben sich bereits weitere Steinpaten engagiert.